Der frühe Bergbau an der Ruhr

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Stadt Witten

gegründet: 1849

umbenannt: Herbede (1938)

stillgelegt: 1972

max. Förderung: 370.000 t/a (1970)


Weitere Informationen:

Zeche Herbede bei www.ruhrzechenaus.de

Relikte:

An die Zeche errinnert noch der Name der Zeche-Holland-Straße sowie die Knappensiedlung, in der die meisten Bergleute gewohnt haben.

Karten

 Karte mit historischer Situation
 Karte mit gegenwärtiger Situation

Zeche Holland/ Herbeder Steinkohlenwerke / Herbede

Im Jahr 1849 wurde das Abbaurecht für die Felder Holland und Holland II verliehen. Aus der Bezeichnung dieser Felder leitet sich der in der ortsansässigen Bevölkerung gebräuchlichere Name Holland für diese Zeche ab.

Mit einer Konsolidation im Jahr 1912 entstanden die Herbeder Steinkohlenwerke, die die Felder von Holland, Elias Erbstollen, Rüstkammer, Ida, Neu-Adolphus und Franziskus zusammenfasste. Im folgenden Jahr 1913 begannen die Arbeiten an den Schächten 1 und 2, die mit dem Ausbruch des 1. Weltkriegs unterbrochen wurden. Erst nach Kriegsende wurden die Arbeiten wieder aufgenommen. Im Jahr 1920 konnte die Förderung beginnen. Ab 1925 stand die Zeche im Besitz der Bergbau AG Lothringen und wurde im gleichen Jahr stillgelegt.

Im Jahr 1927 wurde der Betrieb fortgesetzt. In den folgenden Jahren wurden die Felder Caroline, Laura, Laterne und Charlotte erworben.

Im Jahr 1938 wurde die Zeche in Herbede umbenannt. Im Jahr 1965 wurde das Grubenfeld der Zeche Ver. Gibraltar Erbstollen übernommen. Im Jahr 1972 wurde die Zeche als letzte Großzeche in Witten stillgelegt.

Quellen: [10]

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